technikum29 

Museum für Computer- , EDV- und Kommunikationstechnik

Pianola, Kinomaschine und Anderes


Pianola

Unser Museum ist recht vielseitig. Neben der Kommunikations- und Computertechnik haben wir auch einen Leckerbissen der besonderen Art zu bieten: Eine funktionsfähige Pianola, Bj. ca. 1910-15.
Es ist unglaublich, was die Menschen zu dieser Zeit an Wunderwerken bezüglich Musikautomaten entworfen und hergestellt haben. Verwendet wurden dabei nur sehr einfache und natürliche Materialien:
Darmleder, Leder, Gummi, Holz, Knochenleim, Filz, Metall, Papier, Elfenbein und Glas.
Wenn man das sehr geschickt zusammenbaut, entsteht ein Automat, der heute noch hochtechnisierte Menschen zum Staunen und Raunen bringt. Wir zeigen Ihnen vor Ort wie dieses Gerät funktioniert, erklären die Grundlagen der Pianola-Physik und spielen Musikstücke, die kein Pianist spielen kann! Dabei haben Sie bei geöffneter Verkleidung Einblick in die faszinierende Mechanik.

Abbildung der Pianola

Pianola

Kinomaschine

Abbildung der Kinomaschine Dresden 1
Kinomaschine Dresden D1

Auch das gibt es im technikum29: Eine Kinomaschine aus dem Jahre 1951. Weitere Kinomaschinen aus den 30ern stehen aus Platzgründen im Archiv.
Filmvorführmaschinen beinhalten auch eine recht komplexe Mechanik; schließlich musste die helle und weiße Bildausleuchtung mit Hilfe eines Bogenlichtes zwischen zwei Kohlestiften erzeugt werden. Die als Folge der Verbrennung entstehende Hitze wurde durch einen Kamin abgeleitet! Da die Stifte während der Vorführung immer kürzer werden, müssen sie kontinuierlich aufeinander zu driften, damit deren Abstand und damit die Lichtstärke konstant bleibt. Ansonsten erlischt der Bogen und das Kinopublikum dankt es mit lautstarken Protesten.
Diese Maschine werden wir noch reparieren um Ihnen dann einen originalen Wochenschaufilm aus den 60er Jahren vorführen zu können.