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4<head><!--#set var="title"        value="Rundfunk"
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12 --><title>Technikum29 - <!--#echo var="title" --></title>
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14    <!--#include virtual="/de/inc/head.inc.shtm" -->
15    <meta name="keywords" lang="de" content="Rundfunk, Signalbau Huth, E 72, Telefunken W9, K&ouml;rting Ultramar, Telefunken 650, Kofferempf&auml;nger, Metz" />
16    <meta name="DC.Title" content="Technikum29 - <!--#echo var="title" -->" />
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23<body>
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25<div id="content">
26    <h2><!--#echo var="title" --></h2>
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28    <div class="box center">
29        <img src="/shared/photos/kommunikationstechnik/neuer-ausschnitt-rundfunkecke.jpg" alt="Foto aus dem Museum: Ein Teil der Rundfunkgeräte" width="594" height="418" />
30        <p class="bildtext-bildbreite" style="width:594px;">
31            Hier ist ein Teil der Rundfunkgeräte abgebildet. Von rechts nach links: 20er Jahre, frühe 30er Jahre, Mitte 30er Jahre, Ende 30er Jahre, Anfang 50er Jahre.
32        </p>
33    </div>
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35      <p>Es ist erstaunlich, welch geringe Zeitspanne zwischen der sehr bescheidenen Einf&uuml;hrung des Rundfunks Anfang der Zwanziger Jahre und dessen Perfektion liegt. 1923 begann in Deutschland die &Auml;ra des Rundfunks mit zun&auml;chst sehr begrenzter Emfangsqualit&auml;t. 15 Jahre sp&auml;ter war der Empfang prinzipiell perfekt m&ouml;glich. Am Anfang hatten die Ger&auml;te noch ein technisches Design, genau wie heute, doch ab den drei&szlig;iger Jahren wandelte sich das Radioger&auml;t zu teils attraktiven M&ouml;belst&uuml;cken. F&uuml;r beides sind Beispiele aus dem Museumsbestand (150 St&uuml;ck!) abgebildet.</p>
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37      <div class="box center">
38          <img src="/shared/photos/kommunikationstechnik/huth_e72.jpg" width="474" height="319" alt="Fotografie des HUTH-Empf&auml;ngers" />
39          <p class="bildtext">Empf&auml;nger von <b>SIGNALBAU-HUTH</b> (Modell E72): Dies ist ein preiswertes Ger&auml;t aus dem Jahre 1928 f&uuml;r die "kleinen Leute". Es konnte bereits an das "Lichtnetz" angeschlossen werden und ben&ouml;tigte keine Batterien mehr. Die Empfangsqualit&auml;t des kleinen R&uuml;ckkopplungsger&auml;tes ist sehr d&uuml;rftig. Der angeschlossene Trichterlautsprecher aus Metall rundete durch einen sprichw&ouml;rtlich blechernen Klang das Bild ab. Radioh&ouml;ren war durchaus eine Sensation; aber kein H&ouml;rgenuss.</p>
40      </div>
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42      <div class="box left">
43         <img src="/shared/photos/kommunikationstechnik/telefunken_w90.jpg" width="307" height="371" alt="Fotografie des Telefunken W9" class="nomargin-bottom" />
44         <p class="bildtext">Wer viel Geld hatte &ndash; das waren nur wenige &ndash; konnte sich zur selben Zeit z.B. einen <b>Telefunken W9</b> leisten. Mit dem passenden Arcophon Lautsprecher (mit Faltmembrane!) ausgestattet, war das H&ouml;rvergn&uuml;gen nur noch "d&uuml;nn" (keine B&auml;sse) aber nicht mehr "blechern". Zus&auml;tzlich empfing das Ger&auml;t viele fernab gelegene Sender.</p>
45         <div class="clear">&nbsp;</div>
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48      <p>Die n&auml;chsten Bilder zeigen beispielhaft Ger&auml;te, die sich optisch und auch von der Technik her hervorheben. Jedoch lie&szlig;e sich diese Bildergalerie beliebig weiterf&uuml;hren.
49      <br/>Im Museum sind viele weitere Rarit&auml;ten zu bewundern, ein H&ouml;rerlebnis ist aus jeder Epoche  m&ouml;glich: Detektorger&auml;te, Batterieempf&auml;nger (20er J.), Luxus-Super (30er J.), fr&uuml;he Musikschr&auml;nke (1932) sowie quasi als Ende einer Etappe der erste Nachkriegsempf&auml;nger mit Motor-Sendersuchlauf und Kabelfernbedienung: SABA Freiburg 3D (Bj. 1954), ein Meilenstein mit 5 eingebauten Lautsprechern, der so beeindruckend im Klang ist, dass selbst CD-verw&ouml;hnte Kids staunend vor dem &uuml;ber 50 Jahre altem Ger&auml;t stehen. Insgesamt wird einsichtig, wie Rundfunk vor zwei bis drei Generationen erlebt wurde und wie schnell sich die Entwicklung vollzogen hat.</p>
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51      <div class="box left">
52          <img src="/shared/photos/kommunikationstechnik/musikschrank.jpg" width="310" height="465" alt="Telefunken Musikschrank" />
53          <p class="bildtext">
54             Der Wunsch nach "Tonmöbeln" kam schon ein paar Jahre nach der Einführung des Rundfunks. Hier ist ein <b>Telefunken 650 GK</b> Musikschrank aus den Jahren 1931/32 abgebildet. Fortschrittlich war der  Plattenspieler mit "Magnetsystem" und Elektromotor; aber noch mit Grammophonnadeln und hohem Gewicht des Tonarms, welcher die Platten beachtlich strapazierte. Gegenüber dem mageren Klang eines Grammophons waren hiermit jedoch schon Musikkonserven in akzeptabler Qualität abspielbar. Das Gehäuse wurde aus edlem Nussbaum gefertigt. Das konnten sich nicht viele Menschen leisten.
55             <br/>Auch das Tischgerät <a class="go" name="backlink-telefunkten" href="/de/geraete/telefunken_650.shtm">Telefunken 650</a> ist als Exportmodell in einem besonders schönen Gehäuse per Mausklick zu erreichen.
56          </p>
57          <div class="clear">&nbsp;</div>
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60      <div class="box center">
61          <img src="/shared/photos/kommunikationstechnik/ultramar.jpg" width="354" height="336" alt="Fotografie des K&ouml;rting Ultramars" />
62          <p class="bildtext"><b>K&ouml;rting Ultramar</b>, das gr&ouml;&szlig;te, aufwendigste und teuerste Ger&auml;t des Jahres 1935. 11 R&ouml;hren, zwei Lautsprecher und eine enorme Empfangsleistung zeichneten es aus.
63             <br/>Einiges zur Technik: 100fache Empfindlichkeit eines Einkreisers, 9 Kreise, Alloptik-Skala mit Lichtprojektion, Empfindlichkeits- , Feldstärke- und Bandbreitenanzeige. Ein solcher technischer Luxus war bisher unbekannt. Daher bezeichnete man das Gerät auch als "Übersuper".
64             <br/>Auf Wunsch können sie das <a class="go" name="backlink-ultramar" href="/de/geraete/ultramar_hinten.shtm">Innenleben des Ultramars</a> erforschen.
65          </p>
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69          <img src="/shared/photos/kommunikationstechnik/metz.jpg" width="351" height="319" alt="Fotografie des Kofferradios von Metz" />
70          <p class="bildtext">Schnell noch ein riesiger Zeitsprung zum j&uuml;ngsten Modell des Museumsbestandes: Der Kofferempf&auml;nger von Metz mit eingebautem Plattenspieler. Das 1956 gebaute Ger&auml;t ist nat&uuml;rlich noch mit R&ouml;hren best&uuml;ckt. Damit konnte man seine "Elvis Presley"-Platten im Schwimmbad abspielen. Jedoch war das Vergn&uuml;gen f&uuml;r Jugendliche wegen der hohen Anschaffungs- und Batteriekosten kaum erschwinglich.</p>
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72</div>
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74<!-- end of content -->
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76</body>
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