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Oct 31, 2016, 8:10:56 AM (3 years ago)
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heribert
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de/rechnertechnik
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  • de/rechnertechnik/ibm1130.php

    r1019 r1034  
    9595                       
    9696                        Bild 5 zeigt die an die Anlage angeschlossen Ausgabegeräte wie Plotter und Terminal.<br>
    97                         Der <b>COMPLOT DP-1 Digital Plotter</b> ist ein noch voll transistorisierter "Hochgeschwingigkeitsplotter" der anstelle des langsameren IBM-Modells (Calcomp 565) angeschlossen wurde. Die Technik und Elektronik des Plotters ist sehr überschaubar, nicht aber der Preis: Er kostete 1971 über 18.000,- DM (ca. 9000 €), was einem Gegenwert von zwei Mittelklasseautos entsprach. In den frühen 70er Jahren konnten EDV-Firmen noch "richtig Geld verdienen".<br>
     97                        Der <b>COMPLOT DP-1 Digital Plotter</b> ist ein noch voll transistorisierter "Hochgeschwingigkeitsplotter" der anstelle des langsameren IBM-Modells 1627 (Calcomp 565) angeschlossen wurde. Die Technik und Elektronik des Plotters ist sehr überschaubar, nicht aber der Preis: Er kostete 1971 über 18.000,- DM (ca. 9000 €), was einem Gegenwert von zwei Mittelklasseautos entsprach. In den frühen 70er Jahren konnten EDV-Firmen noch "richtig Geld verdienen".<br>
    9898                        Rechts daneben steht das <b>Tektronix 4006 Graphic-Terminal</b> mit welchem sowohl Text als auch Grafik angezeigt werden kann. Dieses Terminal kam 1975 auf den Markt. Damals waren die Preise für Halbleiterspeicher noch so hoch, dass man stattdessen eine "Speicherröhre" verwendete. Auf einem ähnlichen Prinzip arbeiteten die ersten Speicheroszilloskope.                       </p>
    9999                       
  • de/rechnertechnik/univac9400.php

    r887 r1034  
    7575
    7676<p>Alle Rechner dieser Serie verfügten über einen Magnetdrahtspeicher. Dieser Speicher, damals als revolutionäre Neuentwicklung angepriesen, sollte besonders zuverlässig sein und schaffte eine Zykluszeit von 600 ns pro 2 Bytes. Der geringe Zyklus war u.a. der Tatsache zu verdanken, dass der Speicherinhalt beim Lesen nicht verloren geht, wie es beim Kernspeicher der Fall ist. Zeit zum Regenerieren der Speicherinhalte nach dem Auslesen war daher nicht notwendig.
    77 <br />Dennoch zeigten sich schon nach relativ kurzer Zeit, dass der Speicher nicht halten konnte, was man versprach: Häufige Defekte machten ihn zum Problemfall. Daher wurde der Speicher unserer 9400 Anlage ca. 1971/72 auf den ersten DRAM Halbleiterspeicher (P1103) von INTEL umgerüstet. Nicht weniger als 1200 Speicher-IC´s der ersten Generation waren notwendig, um die für damalige Zeiten gigantisch große Speicherkapazität von 256 kB zu realisieren. Ein Glück für uns, denn Magnetdrahtspeicher sind größtenteils nicht mehr reparabel.
     77<br />Dennoch zeigten sich schon nach relativ kurzer Zeit, dass der Speicher nicht halten konnte, was man versprach: Häufige Defekte machten ihn zum Problemfall. Daher wurde der Speicher unserer 9400 Anlage ca. 1971/72 auf den ersten DRAM Halbleiterspeicher (P1103) von INTEL umgerüstet. Nicht weniger als 1200 Speicher-IC´s der ersten Generation waren notwendig, um die für damalige Zeiten gigantisch große Speicherkapazität von 256 kB zu realisieren. Ein Glück für uns, denn defekte Magnetdrahtspeicher sind größtenteils nicht mehr reparabel.
    7878<br />Die langsame Peripherie (max. 85 kB/sec) wie Lochstreifen-, Lochkartenleser und Schnelldrucker wurde über einen Multiplexkanal angeschlossen. Für die Peripherie mit schnellem Datenaustausch (333 kB/sec) standen zwei Selektorkanäle zur Verfügung (Band- und Plattenlaufwerke).</p>
    7979
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