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Apr 22, 2012, 2:06:43 AM (7 years ago)
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heribert
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Diverse Aenderungen an der ganzen Homepage der letzten Monate,
die halt alle so durch Heribert abliefen.

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  • de/sonstiges.shtm

    r193 r247  
    3131        </div>
    3232       
     33       
     34                <h3 id="leander">Kunst im Museum</h3>
     35       
     36        <p>Das technikum29 animiert zu Tätigkeiten, welche mit Preisen ausgezeichnet werden. Wie das?<br>
     37        Ein junger Künstler, Leander A. Schwarzer, verzaubert teils alltägliche Gegenstände zu Kunstwerken. So hat der studierte Künstler Bilder aus zusammengenähten Reißverschlüssen entwickelt, die man durch Öffnen oder Schließen von einzelnen Reißverschlüssen selbst beeinflussen kann.<br>
     38        Der Besuch von Leander A. Schwarzer im technikum29 hat ihn zu neuen Ideen animiert: Lochkarten, heute reine Nostalgie, waren einst Daten- und Programmträger für Maschinen und Computer. Sie beeinflussten die Industrialisierung maßgebend.<br>
     39        Zunächst entstand das "Terzett", 3 Lochkarten mit den irreversibel eingestanzten Texten:<br>
     40       
     41        <div class="box left">
     42        <img src="/shared/photos/start/lk.jpg"  width="250" height="350" class="nomargin-bottom" />
     43                <p class="Bildtext small">Bild1: 3 Lochkarten mit Text</p></div>
     44               
     45        ANOTHER WORLD IS POSSIBLE<br>
     46        IMPOSSIBLE IS NOTHING<br>
     47        IMAGINE ALL THE PEOPLE<br>
     48        <div class="box right">
     49        <img src="/shared/photos/start/leander.jpg" alt="Leander Schwarzer" width="313" height="239" class="nomargin-bottom" />
     50                <p class="Bildtext small">Bild2: Leander Schwarzer im <b>technikum29</b> beim Stanzen von Lochkarten an einer IBM Maschine</p>
     51               
     52                </div>
     53        <p>Diese Karten wurden im Abstand von ca. 1-2cm vor eine Wand gehängt. Die Sonnenstrahlen warfen Schatten des ausgestanzten und codierten Textes unabänderlich auf die Wand. Das Werk wurde mit einem Preis beim 32. Österreichischem Grafikwettbewerb ausgezeichnet (Innsbruck, 2011).<br>
     54        Nun war Herr Schwarzer motiviert, größere Lochkartenwerke zu gestalten. Dazu hat er tagelang im technikum29 Lochkarten mit Texten aus "Das Kapital" (Karl Marx) gestanzt. Es kamen ein Stapel von mehreren hundert gestanzte Karten zusammen. Damit hat Herr Schwarzer eine viel beachtete Ausstellung "Ein Symbol der Freiheit" in Piacenza (Italien) bestritten. Lochkarten verwandeln hier zeitgenössige Slogans in visuelle Paradoxien, wenn sie in größeren Mengen an der Wand hängen und ihre Schatten werfen.<br>
     55        <div class="box left">
     56        <img src="/shared/photos/start/lk-musik.jpg" alt="Musik aus Lochkarten" width="336" height="188" class="nomargin-bottom" />
     57                <p class="Bildtext small">Bild3: Lochkarten durchlaufen eine "Spieluhr"</p>
     58                </div>
     59       
     60        <p>In einem anderen Werk: "Fetischcharakter der Ware" werden die Texte von Karl Marx in den gestanzten Lochkarten aneinandergehängt und unter einer Maschine durchgezogen die, ähnlich einer mechanischen Spieluhr, gestanzte Löcher in Töne verwandelt. So entsteht "Das Kapital"  als verfremdete Musik in Spährenklängen.<br>
     61        Wir werden dieses Projekt aufgreifen und mit Hilfe optischer Lochkartenleser über einen Microcontroller quasi einen Synthesizer steuern: Die technische Perfektion von Kunst mit historischen Medien.</p>
     62       
     63       
    3364        <h3>Kinomaschine</h3>
    3465       
     
    4475
    4576       
    46         <h3><a name="demo">Siemens Demo-Computer</a></h3>
    4777       
    48         <div class="box center">
    49         <img src="/shared/photos/rechnertechnik/siemens-democomputer.jpg" alt="Siemens-Democomputer" width="700" height="587" class="nomargin-bottom" />
    50                 <p class="center"><b>Siemens Lern-Computer</b></p>
    51         </div>
    52         <p>Im Jahre 1973, als Computer noch nicht in der Privatsphäre existent waren und Techniker sowie Ingenieure erst auf diese neuen Errungenschaften geschult wurden, entstand das obige Demonstrationsmodell.<br>
    53         Das recht große Gerät wurde in kleiner Stückzahl für die Ausbildung in der gerade aufblühenden Informatik gebaut. Mit ihm lassen sich noch heute die Vorgänge beim Ablauf von Zyklen und Befehlen sehr anschaulich beobachten. Die Wortbreite mit 4 Bit ist zwar spärlich, dafür bleibt aber die Übersicht gewahrt.<br>
    54         Links lässt sich das Programm mit Hilfe von Steckmodulen generieren. Anhand der Stecker ist sofort die entsprechende Binärkombination ablesbar (quasi eine Übersetzung vom mnemotechnischen Assemblercode auf den Binärcode der Maschine). Der "Rechner" kann im Befehlsmodus oder im Zyklenmodus arbeiten. Dabei sind verschiedene Taktfrequenzen oder eine Einzelauslösung einstellbar. 126 Lämpchen zeigen die Datenflüsse sowie den Status von Registern, Steuerung, Rechenwerk und Arbeitsspeicher an. Das Demomodell entspricht in seiner Gesamtheit einem programmgesteuerten Digitalrechner mit Parallelverarbeitung.<br>
    55         Hier ist ein Programm für die "binäre Addition mit gekoppelten Arbeitsspeicherzellen" gesteckt. Es zeigt, dass die Binärstellenzahl eines Datenwortes nicht unbedingt eine Beschränkung der Zahlenmenge zur Folge hat.<br>
    56         Ein wunderbares Gerät, mit welchem man die Vorgänge elementar verstehen kann, die sich auch heute noch in jedem Computer abspielen.</p>
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    5884       
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