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Feb 18, 2013, 8:47:44 PM (7 years ago)
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heribert
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Lochstreifen-Zubehör eingefügt

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    r320 r331  
    55       
    66        $neues_menu = <<< MENU
     7- titel: "Lochstreifen-Zubehör"
     8  text: ""
     9  link: "#Februar_2013"
     10       
    711- titel: "Drucker für die Gamma 10 angekommen"
    812  text: ""
     
    2125  link: "#April_2012"
    2226
    23 - titel: "Kunst im Museum"
    24   text: ""
    25   link: "#März_2012"
     27
    2628
    2729MENU;
     
    3638
    3739<ul class="news-feed">
     40<li><h3>Februar 2013</h3>
     41<div class="box left">
     42<img src="/shared/photos/rechnertechnik/lochstreifenlocher.jpg" width="341" height="176" />
     43</div>
     44Auch Zubehör zur Bearbeitung von Lochstreifen geben einen Einblick in die frühen Speichermedien. <br> <a href="/de/rechnertechnik/kommerzielle.php#zubehör"><b>Lesen Sie hier:</b></a>
     45<div class="clear"></div></li>
     46<li><h3>November 2012</h3>
    3847
    39 <li><h3>November 2012</h3>
    4048Gamma 10 nun komplett: Das Drucker-Fragment ist per Spedition aus Frankreich hier angekommen. Damit ist die BULL Gamma 10 EDV-Anlage endlich komplett. Siehe "BULL-GAMMA 10"
    4149<div class="box left">
     
    6876<div class="clear"></div></li>
    6977
    70 <li><h3>März 2012</h3><div class="box left">
    71  <img src="/shared/photos/start/leander.jpg" alt="Leander Schwarzer" width="303" height="231"> </div>
    72  Künstler arbeiten im technikum29. Leander Schwarzer beim Stanzen von Lochkarten.
    73 <a href="/de/sonstiges.php#leander"><b>Zum Artikel</b></a>
    74  <div class="clear"></div></li>
     78
    7579
    7680
  • de/rechnertechnik/kommerzielle.php

    r330 r331  
    2323        </div>
    2424       
    25        
    26    
    27        
     25         
    2826   <h3 id="ncr446">NCR 446</h3>
    2927   
     
    4139                </p>
    4240               
    43                 <p>Auch <b>Zubehörteile</b> aus der Zeit der Lochstreifen als Daten- und Programmträger sind recht interessant.<br>
    44                 In der untenstehenden Abbildung ist links ein "Handlocher" zu sehen, der es erlaubte, 1-Zoll Lochstreifen nach selbstentworfenen Programmen oder Daten zu lochen. Wer den Rechner in einer abgespeckten Version hatte, verfügte nicht über den Lochstreifenstanzer (rechts im Bild oben)!<br>
    45                 Nach einer Erläuterung des Inhabers eines Ingenieurbüros für Baustatik lief die Prozedur dann etwa wie folgt ab:<br>
    46                 Zunächst erstellt man das Programm und den dazu gehörigen Text in Reinschrift. Dann musste jedes Zeichen per NCR-Codetabelle in einen 8-Bit-Code für den Lochstreifen übersetzt werden. Sodann durfte die Sekrekärin die vom "Chef" diktierten Ziffernfolge (1 bis 8) eintippen und danach jeweils den Hebel herunterdrücken. Per Handkraft wurden so die Löcher Sprosse für Sprosse hergestellt wobei jede Sprosse (Zeile) genau einem Zeichen entspricht. Das war eine mühsame und zeitraubende Arbeit, insbesondere wenn man sich aus Versehen "verlocht" hat. <br>
     41                <h5 id="zubehör">Lochstreifen-Zubehör</h5>
     42               
     43                <p>Auch Zubehörteile aus der Zeit der Lochstreifen als Daten- und Programmträger sind recht interessant, verraten sie doch wie man zu Beginn des programmierten Rechnens arbeiten musste.<br>
     44                In der untenstehenden Abbildung ist links ein "Handlocher" zu sehen, der es erlaubte, 1-Zoll Lochstreifen nach selbstentworfenen Programmen oder Daten zu lochen. Wer den NCR-Rechner in einer abgespeckten Version hatte, verfügte nicht über den Lochstreifenstanzer (rechts im Bild oben)!<br>
    4745               
    4846                <div class="box center auto-bildbreite">
     
    5048        <div class="bildtext"><b>Handlocher für Lochstreifen</b> (links) und <b> Tapewinder</b> (rechts)</div>
    5149                </div>
     50                <p>Nach einer Erläuterung des Inhabers eines Ingenieurbüros für Baustatik lief die Prozedur dann etwa wie folgt ab:<br>
     51                Zunächst erstellt man das Programm und den dazu gehörigen Text in Reinschrift. Dann musste jedes Zeichen per NCR-Codetabelle in einen 8-Bit-Code für den Lochstreifen übersetzt werden. Sodann durfte die Sekrekärin die vom "Chef" diktierten Ziffernkombination (1 bis 8) eintippen und danach jeweils den Hebel herunterdrücken. Per Handkraft wurden so die Löcher Sprosse für Sprosse hergestellt wobei jede Sprosse (Zeile) genau einem Zeichen entspricht. Das war eine mühsame und zeitraubende Arbeit, insbesondere wenn man sich aus Versehen "verlocht" hat. <br>
    5252       
    53                 <p>Mit unserer abgebildeten NCR-446 Maschine konnte man Programme und Daten direkt auf der Schreibmaschinentastatur eingeben die simultan im Lochstreifenstanzer ausgestanzt wurden. Dieser "Komfort" kostete jedoch zusätzlich ca. 20.000,- DM (10.000 Euro)!<br>
    54                 Wenn man den Programmlochstreifen wechseln musste, ergab sich das Problem, den oft sehr langen Streifen per Hand aufzuwickeln. Dazu baute HP einen kleinen handlichen "Tapewinder", der mit einem Akku betrieben wurde. So dauerte das Aufwickeln nur wenige Sekunden.</p>
     53                Mit der oben abgebildeten NCR-446 Maschine konnten Programme und Daten direkt auf der Schreibmaschinentastatur eingeben und simultan im Lochstreifenstanzer ausgestanzt werden. Dieser "Komfort" kostete jedoch zusätzlich ca. 20.000,- DM (10.000 Euro)!<br>
     54                Beim Wechsel des Programmlochstreifens ergab sich das Problem, den oft sehr langen Streifen per Hand aufzuwickeln um ihn in einer kleinen Dose verstauen zu können. Dazu gab es von HP einen handlichen akkubetriebenen "Tapewinder". So dauerte das Aufwickeln nur wenige Sekunden.</p>
    5555               
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