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Jan 5, 2009, 12:27:11 AM (11 years ago)
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heribert
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  • de/rechnertechnik/lochkarten-edv: Zweiter Absatz "Lochkartenstanzer" mit neuem Bild+Text
  • en/computer/punchcard: Synchronisiert, Quelltext aufgeraeumt (nach Heriberts Uploads)
  • Zahlreiche Bilder geloescht vom Heribert
  • weitere Edits vom Heribert

-- Sven @ t29

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  • de/geraete/diehl-combitronic.shtm

    r73 r77  
    2828        <div style="white-space:nowrap">
    2929        <img src="/shared/photos/rechnertechnik/combitronic-lochstreifen.jpg" width="330" height="247" alt="Bootlochstreifen" />
    30         <img src="/shared/photos/rechnertechnik/combitronic-logik.jpg" width="330" height="247" alt="Combitronic Logikplatinen" style="margin-left:14px" />
     30        <img src="/shared/photos/rechnertechnik/combitronic-logik.jpg" width="322" height="247" alt="Combitronic Logikplatinen" style="margin-left:14px" />
    3131        </div>
    32     <p>Hier ein paar Details der Combitronic. Rechts ist der Bootlochstreifen (dünnes Stahlband) zu sehen. Er wird vom Motor des Druckers angetrieben. Links erkennt man in der oberen Platine die Germaniumtransistoren und auf der unteren Platine die keramischen LSI-ICs.</p>
     32    <p>Hier ein paar Details der Combitronic. Rechts ist der Bootlochstreifen (dünnes Stahlband) zu sehen. Er wird vom Motor des Druckers angetrieben. Links oben die Platine zur Druckeransteuerung, Mitte die Logik-Platine mit keramischen LSI-ICs (Combitronic) und unten die Speicherplatine der Algotronic. </p>
    3333       
    34         <p>Historisch interessant ist, wie DIEHL das Prinzip der kleinen Schritte weiter verfolgte: Im Nachfolgemodell z.B. <b>DIEHL-Algotronic</b> (ca. 1973/74) wurde der Drahtspeicher durch zwei mal 21 Stück Schieberegister mit je 512 Bit Kapazität ersetzt. Das ergab insgesamt ca. 20 KBit Speicherkapazität und erlaubte, den immer noch verwendeten Metall-Bootlochstreifen erheblich zu erweitern. Dieser Lochstreifen hatte nun 3 Spuren (davon eine Taktspur), wobei die eine Spur beim Abspulen und die andere beim sofort danach einsetzenden Rückspulen in die Schieberegister eingelesen wurde. Dieses "Boottape" enthielt auch Mikroprogramme für wissenschaftliche Funktionen (sin, cos, tan, ln, exp u.a.). Sollte der Rechner eher für statistische Funktionen ausgelegt werden, brauchte er nur einen anderen Bootlochstreifen. Diese Diehl-Rechner sehen wie die Combitronic aus, haben jedoch ein paar Tasten mehr. Insgesamt war die Architektur des Tischrechners selbst für die damalige Zeit lange überholt und teilweise sogar immer noch mit Germanium-Transistoren aufgebaut. Danach hat Diehl die Rechnerentwicklung nach Japan abgegeben. Die Rechner wurden vollkommen neu konzipiert, sind damit aber historisch weniger interessant.  </p>
     34        <p>Historisch interessant ist, wie DIEHL das Prinzip der kleinen Schritte weiter verfolgte: Im Nachfolgemodell z.B. <b>DIEHL Algotronic</b> (ca. 1973/74) wurde der Drahtspeicher durch zwei mal 21 Stück Schieberegister mit je 512 Bit Kapazität ersetzt. Das ergab insgesamt ca. 20 KBit Speicherkapazität und erlaubte, den immer noch verwendeten Metall-Bootlochstreifen erheblich zu erweitern. Dieser Lochstreifen hatte nun 3 Spuren (davon eine Taktspur), wobei die eine Spur beim Abspulen und die andere beim sofort danach einsetzenden Rückspulen in die Schieberegister eingelesen wurde. Dieses "Boottape" enthielt auch Mikroprogramme für wissenschaftliche Funktionen (sin, cos, tan, ln, exp u.a.). Sollte der Rechner für statistische Funktionen ausgelegt werden, brauchte er nur einen anderen Bootlochstreifen und ein paar andere Tasten. Der Algotronic Rechner sieht wie die Combitronic aus, hat jedoch 12 Tasten mehr. Insgesamt war die Architektur des Tischrechners für die damalige Zeit längst überholt.<br/> Danach hat Diehl die Rechnerentwicklung mit den Typen "Alphatronic, DS 300, DS 400" vollkommen erneuert. Diese sind jedoch aus historischer Sicht für das technikum29 weniger interessant.  </p>
    3535</div>
    3636
  • de/rechnertechnik/lochkarten-edv.shtm

    r53 r77  
    2828
    2929    <div class="box left">
    30         <img  src="/shared/photos/start/bull_kartenstanzer.jpg" alt="Bull Kartenstanzer" width="245" height="164" class="nomargin-bottom" />
     30        <img  src="/shared/photos/rechnertechnik/lochkartenstanzer.jpg" alt="Lochkartenstanzer" width="330" height="368" class="nomargin-bottom" />
    3131        <div class="bildtext">
    32             <b>BULL Lochkartenstanzer</b>
    33             <p>Da Bull einen eigenen Lochkartencode hatte, der insbesondere nicht IBM kompatibel ist, müssen wir Karten für die Tabelliermaschine auf diesem kleinen elektrischen Stanzer herstellen.</p>
     32            <b>Lochkartenstanzer</b>
     33            <p>Für sehr kleine Betriebe, die nur gelegentlich eine Karte stanzen mussten, reichte der kleine Kartenstanzer unten. In der Mitte befindet sich ein Stanzer von BULL und oben schließlich ein sogenannter "Magnetstanzer", bei welchem die Löcher mit Hilfe eines Elektromagneten gestanzt wurden. Für größere Lochkartenmengen verwendete man die "Motorlocher" (siehe unten), die jedoch erheblich teurer waren. </p>
    3434        </div>
    3535        <div class="clear">&nbsp;</div>
     
    4040    <div class="box center">
    4141        <img src="/shared/photos/rechnertechnik/ibm_029-juki.jpg" alt="IBM 029 und Juki" width="580" height="323" />
    42         <p class="bildtext-bildbreite" style="width: 580px;"><b>IBM 029 und JUKI Lochkartenstanzer</b> Rechts im Bild ist der legendäre IBM 029 zu sehen (gebaut ab 1964), links der praktisch identische JUKI Stanzer (Made in Japan). Die Ähnlichkeit ist nicht zufällig: 1971 brachte IBM den Lochkartenstanzer Typ 129 heraus, der den Inhalt einer gesamten Lochkarte zunächst speicherte. Daher vergab IBM die Lizenz zum Nachbau des Erfolgmodells 029. 1971 kostete der IBM 029 ca. stolze 15.500 DM  (ca.8000 &euro;).</p>
     42        <p class="bildtext-bildbreite" style="width: 580px;"><b>IBM 029 und JUKI Lochkartenstanzer</b> Rechts im Bild ist der legendäre IBM 029 zu sehen (gebaut ab 1964), links der praktisch identische JUKI Stanzer (Made in Japan). Die Ähnlichkeit ist nicht zufällig: 1971 brachte IBM den Lochkartenstanzer Typ 129 heraus, der den Inhalt einer gesamten Lochkarte zunächst speicherte. Daher vergab IBM die Lizenz zum Nachbau des Erfolgmodells 029. 1971 kostete der IBM 029 ca. stolze 15.500 DM  (ca.8000 €).</p>
     43        <div class="clear">&nbsp;</div>
    4344    </div>
    4445
     
    4849        <p class="center"><!-- mittig sieht hier besser aus - ansonsten: class="bildtext-bildbox" style="width: 570px;">-->
    4950             <b>IBM 082 Sortiermaschine</b>
    50              <br/>Diese Sortiermaschine wurde ab 1949 gebaut.
    51              <br/><a class="go" href="/de/geraete/lochkartensortierer-funktion.shtm">Funktionsweise des Lochkartensortierers</a>
     51             <br/>Diese Sortiermaschine wurde ab 1949 gebaut.
     52             <br/><a class="go" href="/de/geraete/lochkartensortierer-funktion.shtm">Funktionsweise des Lochkartensortierers</a>
    5253        </p>
     54        <!--<p class="clear">&nbsp;</p>-->
    5355    </div>
    5456
    5557    <div class="box center">
    5658        <a href="/de/geraete/lochkartensortierer-funktion.shtm"><img src="/shared/photos/rechnertechnik/ibm_083.jpg" alt="IBM 083 Sortiermaschine" width="569" height="487" /></a>
    57         <p class="bildtext-bildbreite" style="width: 569px;">
     59        <p class="bildtext-bildbreite" style="width: 570px;">
    5860            <b>IBM 083 Sortiermaschine</b><br/>
    5961            Gegenüber dem Modell 082 wurde die Sortiermechanik wesentlich verbessert. Die Maschine kann 1000 Karten pro Minute sortieren. Das sind ca. 16 Stück pro Sekunde. Sehr viel mehr ist wegen der Trägheit der Mechanik auch nicht möglich. Dieser Typ wurde ab ca. 1958 gebaut.
    60             <br/><a class="go" href="/de/geraete/lochkartensortierer-funktion.shtm">Funktionsweise des Lochkartensortierers</a>
     62            <br/><a class="go" href="/de/geraete/lochkartensortierer-funktion.shtm">Funktionsweise des Lochkartensortierers</a>
    6163        </p>
     64        <!--<div class="clear">&nbsp;</p>-->
    6265    </div>
    6366
     
    6871              <br/>Hier ist die Rückseite des 1959 gebauten Gerätes ohne Gehäuse zu sehen. Der Mischer liest 480 Karten/Minute und kann z.B. die Reihenfolge von Kartenstapeln verändern, Duplikate suchen und gegebenenfalls aussondern oder 2 Stapel vergleichen und Unterschiede feststellen. Er ist im übertragenen Sinne eine Art mechanische Datenbankabfrage und Updatemaschine.<br />Die Programme können durch Austauschen einer mit Steckkabeln bestückten Schalttafel gewechselt werden.
    6972             <br/>Wie bei den anderen Lochkartenmaschinen bilden viele Relais und durch Nockenwellen gesteuerte Schalter die Elektronik. Für die Techniker aus dieser Frühzeit war das "Ölkännchen" zur Pflege der vielen Lager genauso wichtig wie ein Messgerät.
    70              <br/><a class="go" href="/de/geraete/lochkartenmischer-funktion.shtm">Funktionsweise des Lochkartenmischers</a>
     73             <br/><a class="go" href="/de/geraete/lochkartenmischer-funktion.shtm">Funktionsweise des Lochkartenmischers</a>
    7174         </p>
     75         <!--<p class="clear">&nbsp;</p>-->
    7276     </div>
    73 
    74      <div class="box center">
     77<div class="box center">
    7578         <a name="backlink-mischer" href="/de/geraete/lochkartenmischer-funktion.shtm"><img src="/shared/photos/rechnertechnik/bull-mischer.jpg" alt="Bull Lochkartenmischer" width="450" height="536" /></a>
    7679         <p class="bildtext">
    7780              <b>Bull Lochkartenmischer Typ 56.00.</b>
    78               Ein gigantisch großes Gerät mit viel Chrom (symbolisiert Werthaltigkeit). Knapp 1000 Relais wurden hier verbaut um diverse Mischfunktionen per verkabeltem Programmfeld zu realisieren. Auch das Mischen und Sortieren in einem Arbeitsgang war dadurch möglich. Je nach Anwendung können 250 bis 500 Lochkarten in der Minute verarbeitet werden.
    79          </p>
    80      </div>
    81 
    82      <div class="box center">
     81                          Ein gigantisch großes Gerät mit viel Chrom (symbolisiert Werthaltigkeit). Knapp 1000 Relais wurden hier verbaut um diverse Mischfunktionen per verkabeltem Programmfeld zu realisieren. Auch das Mischen und Sortieren in einem Arbeitsgang war dadurch möglich. Je nach Anwendung können 250 bis 500 Lochkarten in der Minute verarbeitet werden.
     82                          </div>
     83    <div class="box center">
    8384         <img src="/shared/photos/rechnertechnik/ibm_548.jpg" alt="IBM 548" width="450" height="509" />
    8485         <p class="bildtext">
    8586             <b>IBM 548</b>. Ein riesiger Lochschriftübersetzer von IBM. Er kann 60 Karten/Minute nach vorgegebenen Kriterien in 60 Spalten auf zwei Zeilen beschriften. Für unsere Zwecke ist ein Nachteil gravierend: Der Übersetzer kennt nur alphanumerische Zeichen und leider keine Sonderzeichen. Die Beschriftung einer FORTRAN-Lochkarte ist dann fast unlesbar.
    86              <br/>Vorne ist das Programmierfeld zu sehen.
     87                         <br>Vorne ist das Programmierfeld zu sehen</br>
    8788         </p>
    8889     </div>
  • en/computer/punchcard.shtm

    r53 r77  
    1616    <meta name="DC.Title" content="Technikum29 - <!--#echo var="title" -->" />
    1717    <meta name="DC.Subject" content="<!--#echo var="title" -->" />
    18     <meta name="t29.germanoriginal" content="v5.8.x/10.2008" />
    19     <meta name="t29.thistranslation" content="v5.8.x/13.10.2008" />
    20     <meta name="t29.comment" content="New: BULL 56.00" />
    21     <!-- 21.03.2008/v5.7.20 based on 18.07.2007/v5.7FINAL - Ergaenzung der Sortierer/Mischer-Links -->
    22     <!-- 15.09.2007/v5.7.8: IBM 077 Sync mit deutsch -->
    23     <!-- 18.07.2007/v5.7.5: Komplette Neuübersetzung, Sync und strukturelle v5.7-Umstellung -->
    24     <!-- 29.01-03.02.07: initial translation to v5.6.5 based on v5.6 german orig-->
    25     <!-- 16.02: first update to v5.6.6, various changings, based on v5.6.6 german orig-->
     18    <meta name="t29.SVN" content="$Id$" />
     19    <meta name="t29.comment" content="de syncs" />
    2620</head>
    2721<body>
     
    3024    <h2><!--#echo var="title" --></h2>
    3125
    32     <p>Punch cards are used since the beginnings of the 20th century as storage media. They are handy, can be labeled automatically or by hand, and sorted quickly. Therefore they were used until the late 1980s. Indeed they were mainly used in the 1960s, when EDP conquered the world. Today's folk is astonished at the size, the clearness and functionality of these machines. At technikum29 most of these archaic devices still work.</p>
     26    <p>Punch cards are used since the beginnings of the 20th century
     27       as storage media. They are handy, can be labeled automatically or by
     28       hand, and can be sorted quickly. Therefore they were used until
     29       the late 1980s. Indeed they were mainly used in the 1960s, when
     30       EDP conquered the world. Today's folk is astonished at the size,
     31       the clearness and functionality of these machines. At technikum29
     32       most of these archaic devices still work.</p>
    3333
    3434    <div class="box left">
    35         <img src="/shared/photos/start/bull_kartenstanzer.jpg" alt="Bull card puncher" width="245" height="164" class="nomargin-bottom" />
     35        <img src="/shared/photos/rechnertechnik/lochkartenstanzer.jpg"
     36          alt="Various card punchers" width="330" height="368"
     37          class="nomargin-bottom" />
    3638        <div class="bildtext">
    37             <b>BULL card puncher</b>
    38             <p>Bull's punch card code was not compatible to the IBM code, so we have to punch the cards for the tabulating machine manually with this handy electronical puncher.</p>
    39         </div>
     39            <b>Card puncher devices</b>
     40            <p>For punching cards only occasionally, the small bottom device
     41               was quite sufficient, e.g. for small companies. The device in
     42               the middle of the picture is a puncher from BULL and the topmost
     43               device is a so-called "magnetic puncher" that is equipped with
     44               solenoids that punch the holes. For even higher amounts of
     45               punching requirements, there were quite more expensive
     46               "motor-driven punchers".
     47            </p>
     48        </div>
    4049        <p class="clear">&nbsp;</p>
    4150    </div>
    4251
    43     <p>A typical machinery consists of a card puncher which punches the information and data on the cards, a card collator which sorts cards from different stacks (for instance adresses and bills), a sorter which sorts with specified loads and possibly a punch card interpreter that writes the punched information on a prescribed position on the punch card.</p>
     52    <p>A typical machinery consists of a card puncher which punches the
     53       information and data on the cards, a card collator which sorts
     54       the cards from different stacks (for instance <i>adresses</i>
     55       and <i>bills</i>), a sorter which sorts with specified loads
     56       and possibly a punch card interpreter that writes the punched
     57       information on a prescribed position on the punch card.</p>
    4458
    4559    <div class="box center">
     
    4761        <p class="bildtext-bildbreite" style="width: 580px;">
    4862            <b>IBM 029 and JUKI card puncher.</b>
    49             On the right is the legendary IBM 029 (build since 1964), on the left the JUKI puncher (made in Japan).
    50             The JUKI puncher is not accidentally looking like the IBM: In 1971 IBM brought the puncher 129 on the market
    51             which saves the content of the whole punchcard while reading. Therefore IBM selled the license to
    52             reproduce the machine. In 1971, the IBM 029 costed about 15.500 DM</p>
     63            On the right hand in the picture there is the legendary
     64            IBM 029 (build since 1964), on the left hand the JUKI puncher
     65            (made in Japan). The JUKI puncher is not accidentally looking
     66            like the IBM: In 1971 IBM brought the puncher 129 on the market
     67            which buffers the content of the whole punchcard while reading.
     68            Therefore IBM selled the license to reproduce the machine. In
     69            1971, the IBM 029 costed about 15.500 DM.
     70        </p>
    5371        <div class="clear">&nbsp;</div>
    5472    </div>
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