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heribert
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  • de/rechnertechnik/fruehe-computer.php

    r854 r860  
    2323        Aus dem Original-Prospekt von 1964: <q>"Der <b>LGP-21</b> wird von der Firma Schoppe & Faeser GmbH im Lizenzbau für Europa hergestellt und von der <b>EUROCOMP</b> GmbH vertrieben."</q>
    2424        <p>Entwickelt wurde der LGP-21 von Librascope Division -GPI- (USA), die damals zu den größten Rechenmaschinenherstellern der Welt gehörte. In den USA wurde der Rechner ab 1962 von "General Precision" verkauft.
    25         Es handelt sich um einen ausgesprochen kleinen Computer, der aber dennoch als <b>"Der erste vollständige programmgesteuerte Digitalrechner unter 60.000,- DM für die Grundausstattung"</b> angeboten wurde. Das war natürlich nur der Preis für die nackte CPU und einem "Flexowriter". Dieser Rechner war der Nachfolger des<a class="go" href="/de/rechnertechnik/lgp30.php#lgp30"> LGP-30 (1. Computergeneration, ab 1956)</a>, der ebenfalls von Schoppe & Faeser unter Lizenz hergestellt wurde. Der LGP21-Rechner ist sehr selten. Nur ca. 100 Stück wurden davon gebaut. Eine absolute Rarität ist das Magnetband-Laufwerk von dem etwa fünf Stück hergestellt wurden. Unser Gerät hat die Seriennummer 4.</p>
     25        Es handelt sich um einen ausgesprochen kleinen Computer, der aber dennoch als <b>"Der erste vollständige programmgesteuerte Digitalrechner unter 60.000,- DM für die Grundausstattung"</b> angeboten wurde. Das war natürlich nur der Preis für die nackte CPU und einem "Flexowriter". Dieser Rechner war der Nachfolger des <a class="go" href="/de/rechnertechnik/lgp30.php#lgp30"> LGP-30 (1. Computergeneration, ab 1956)</a>, der ebenfalls von Schoppe & Faeser unter Lizenz hergestellt wurde. Der LGP21-Rechner ist sehr selten. Nur ca. 100 Stück wurden davon gebaut. Eine absolute Rarität ist das Magnetband-Laufwerk von dem etwa fünf Stück hergestellt wurden. Unser Gerät hat die Seriennummer 4.</p>
    2626       
    2727        <div class="box left clear-after">
  • de/rechnertechnik/lgp30.php

    r859 r860  
    3939<p class="clear">Bei so einem historischen Rechner sind die technischen Daten durchaus interessant:<br>
    4040Der Trommelspeicher hat eine Rotationsgeschwindigkeit von 3600 U/Min., der Spurabstand der feststehenden Köpfe beträgt 2mm, die Spurbreite 1mm und der Kopfabstand zur Trommel 25 µm. Die Speicherkapazität ist mit 4.096 Worten (Wortlänge 32 Bit!) für damalige Zeiten recht groß.<br>
    41 Mit einer Taktfrequenz von 120 kHz beträgt die typische Zugriffszeit für eine Addition (Subtraktion): 0,23 ms, für eine Multiplikation bzw. Division 15 ms.<br>
     41Mit einer Taktfrequenz von 120 kHz beträgt die Zugriffszeit mindestens 2ms, höchstens 15ms. Eine Addition dauert 0,23 ms, eine Multiplikation 15 ms (jeweils ohne Zugriffszeit).<br>
    4242Die Elektronik besteht aus 113 Langlebensdauer-Röhren und 1450 Germaniumdioden in 34 Modulen (12 verschiedene Einschübe).<br>
    4343Peripherie:<br>
     
    5151</ol>
    5252
    53 Es wurden durchaus anspruchsvolle Berechnungen mit dem kleinen Rechner ausgeführt, auch wenn z.B. eine trigonometrische Punktausgleichung mit 3 Punkten 3-4 Minuten Rechenzeit in Anspruch nahmen.<br><br>
     53Es wurden durchaus anspruchsvolle Berechnungen mit dem kleinen Rechner ausgeführt, wobei z.B. eine trigonometrische Punktausgleichung mit 3 Punkten 3-4 Minuten Rechenzeit in Anspruch nahmen.<br><br>
    5454Der Versuch der Instandsetzung des LGP-30 erfolgt in den nächsten Monaten. Wir berichten dann weiter.
    5555
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